Das ganze Herz im Bild
Neue Diagnoseverfahren sorgen dafür, dass Herzschwäche früher als bisher erkannt wird – ein Thema auf dem in Kürze stattfindenden Kardiologenkongress in Stockholm.
Rund 14 Millionen Menschen leiden in Europa an Herzschwäche – ein wichtiges Thema beim Kongress der European Society of Cardiology (ESC), der von 28. August bis 1. September 2010 in Stockholm stattfindet. Durch neue Entwicklungen bei bildgebenden Diagnoseverfahren kann Herzschwäche nun früher erkannt und die Folgeschäden können verringert werden. Das Ultraschallsystems Acuson SC2000 von Siemens ist in der Lage, nahtlose vollvolumige Echtzeitbilder des Herzens in einem einzigen Herzzyklus zu erzeugen. Mit einer neuen Schallkopftechnologie können KardiologInnen die aufgenommenen Herzbilder auf allen Ebenen fokussieren. Anstelle einzelner Schichten des Herzens sind komplette und scharfe Aufnahmen des ganzen Herzens möglich. Sowohl die anatomische Struktur als auch die Bewegung des Herzens werden sichtbar. Auch alle wichtigen physiologischen Informationen werden genau erfasst – so etwa die Blutflussgeschwindigkeit oder das exakte Blutvolumen, das durch die linke oder rechte Herzkammer fließt.
Diagnose im Labor
Ob und wie stark das Herz erkrankt ist, lässt sich auch durch Blutwerte ermitteln. Neue Biomarker unterstützen in der Notfalldiagnostik die Mediziner. Bei vielen Patienten ist ein Herzinfarkt die Ursache für eine Herzinsuffizienz, der Erkennung eines Infarktes kommt gerade in der Prävention eine große Bedeutung zu. In der Notfalldiagnostik hält daher das „hochsensitive Troponin 1“ als genauer Indikator für einen Herzinfarkt zunehmend Einzug in die Routine, was viel Zeit ersparen kann.
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European Socienty of Cardiology
Siemens Healthcare
Gemeinsam mit einer neuen Software sind nun komplett automatisierte Messungen bei Routineuntersuchungen in der Echokardiographie durchführbar.
Mit der neuen Schallkopftechnologie der Siemens 3D Ultraschallgeräte Acuson sind anstelle einzelner Schichten des Herzens nun komplette und scharfe Aufnahmen des ganzen Herzens möglich. Die synchronisiert die Rhythmen von Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Sowohl die anatomische Struktur als auch die Bewegung des Herzens werden sichtbar. Die KardiologInnen erheblich mehr diagnostische Informationen als mit herkömmlichen konventionellen Echokardiographie-Systemen. Dabei werden alle wichtigen physiologischen Informationen genau erfasst – so etwa die Blutflussgeschwindigkeit und das exakte Blutvolumen, das durch das linke beziehungsweise rechte Ventrikel fließt. Diese Technologie erhöht nicht nur die diagnostische Effizienz, sondern verbessert auch die Arbeitsabläufe in der Kardiologie spürbar.
Das Ultraschallsystems Acuson SC2000 mit Echtzeit-Volumenbildgebung ist die jüngste Innovation von Siemens in der Entwicklung der Echokardiographie. Das System ist in der Lage, nahtlose vollvolumige Echtzeitbilder des Herzens in einem einzigen Herzzyklus zu erzeugen. Gemeinsam mit einer neuen Software sind nun komplett automatisierte Messungen bei Routineuntersuchungen in der Echokardiographie durchführbar.
Siemens ist der erste Medizintechnikhersteller, der dies anbietet. Um die oft zeitintensiven Untersuchungsabläufe sowohl für AnwenderInnen als auch für das gesamte Herzkatheterlabor zu optimieren, ist das System Acuson SC2000 mit speziellen Workflow-Protokollen ausgerüstet worden. Diese führt zu einer höheren Reproduzierbarkeit der Bilder – unabhängig davon, wer das System gerade bedient – und sichern dadurch eine gleichbleibend hohe Qualität der Untersuchungen.
Mit neuer Schallkopftechnologie
Bilder des Herzens scharf stellen „Echo in a Heartbeat“ – Volumenbilder in Echtzeit
Siemens bietet am ESC ein Hands-on Tutorial, bei dem die neuesten Siemens-Technologien, wie die kardiovaskuläre Computertomographie und Magnetresonanz sowie neue Möglichkeiten in der interventionalen Kardiologie und Echokardiographie getestet werden können.
Aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung von Herzinsuffizienz
Kardio-MRT: das Herz im Magneten
Die Magnetresonanztomographie des Herzens kommt mittlerweile vollständig ohne ionisierende Strahlung aus. Die Bilder werden mit Hilfe von Magnetfeldern erzeugt, die bis zu 60 Tausend Mal stärker sind als das Erdmagnetfeld. Damit ist es erstmals möglich, die Bereiche des Herzmuskels darzustellen, die durch Vernarbung zur Herzschwäche beitragen. Diese Informationen sind wichtig, wenn es um die Frage geht, ob die PatientInnen mit Medikamenten behandelt werden kann oder eine Operation nötig ist. Kardio-CT: Herzkranzgefäße im VisierMit der jüngsten CT-Gerätegeneration wird die Strahlendosis um 90 Prozent reduziert, Dosen unter 1 Millisievert für eine Darstellung sind mittlerweile die Regel. Das ist weniger als die Hälfte der auf jeden Menschen wirkenden jährlichen Strahlendosis aus der Umgebung. Das CT ist in der Lage, Ablagerungen in der Gefäßwand darzustellen.
Katheter statt OP
Hybrid-Operationen vereinen die Eigenschaften eines chirurgischen Saals mit denen eines Katherterlabors. So werden innovative Eingriffe möglich, die gerade bei PatientInnen mit Herzklappenerkrankungen eine Herzinsuffizienz effektiv verhindern können. Verengungen der Aortenklappe können jetzt auch weniger belastend per Katheter behandelt werden statt wie früher nur mit einer Operation.
Biomarker: Blutwerte für die Diagnose
Ob und wie stark das Herz erkrankt ist lässt sich auch durch Blutwerte ermitteln. Neue Biomarker unterstützen in der Notfalldiagnostik die Mediziner. Bei vielen Patienten ist ein Herzinfarkt die Ursache für eine Herzinsuffizienz, der Erkennung eines Infarktes kommt gerade in der Prävention eine wichtige Bedeutung zu. In der Notfalldiagnostik hält vielerorts das „hochsensitive Troponin 1“ als genauer Indikator für einen Herzinfarkt Einzug in die Routine, was viel Zeit ersparen kann.