Phobos Grunt aufgegeben

ESA's Perth station
Die durch den Pfeil gekennzeichnete Mini-Antenne neben der 1.3m Suchantenne der 15m Bodenstation der ESA nahe Pearth wurde am 22. November dazu benutzt, Kommandos zur russischen Phobos-Grunt Sonde zu übermitteln.

Die ESA stellt nach mehreren erfolglosen Rettungsversuchen die weitere Kontaktaufnahme zur russischen Raumsonde Phobos-Grunt nach 24 Tagen ein.

„Nach den wenigen empfangenen Signalen haben wir weiter nur bruchstückhafte Vorstellungen, wie es an Bord aussieht“, sagte Pischel, der Vertreter der ESA in Moskau. Die ESA benötige ihre Bodenstation im westaustralischen Perth für andere Aufgaben. „Wir können es uns nicht länger leisten, andere Missionen zur Seite zu schieben".

Die russische Roskosmos will ihrerseits noch weiter versuchen, die Raumsonde auf Kurs richtung Mars zu bekommen. Die Chancen dafür stehen allerdings schlecht. Auch wird darüber Nachgedacht, wie die Sonde kontrolliert zum Absturz gebracht werden kann.

Quelle: ESA-Mitteilung

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Das unrühmliche Ende der „Phobos-Grunt“-Mission

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Fehlverhalten Phobos-Grunt

Eine offizielle Untersuchung ist zu dem Ergebnis gekommen, dass heftiges Partikelbombardement aus dem Weltraum im Bordcomputer eine Störung verursacht habe. Zwei Komponenten des Onboard-Systems wurden spontan neu gestartet und wechselten schließlich in den Stand-by-Modus
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