Riesenrad R80XL

Ein neues Riesenrad
Bis zu 432 Menschen können im größten transportablen Riesenrad der Welt ihre Runden drehen.

54 Gondeln auf einem 80 Meter hohen Rahmen aus Stahl reisen um die Welt

Das Riesenrad R80XL ist im Moment eine der Attraktionen in München – allerdings nur für kurze Zeit. Denn R80XL ist das derzeit größte transportable Riesenrad der Welt. Die ganze Dimension des Rades lässt sich am besten erfassen, wenn man mitfährt. 54 Gondeln mit einer halben Million LED-Leuchten bestückt sind an einem 80 Meter hohen Rahmen aus Stahl befestigt. Bis zu 432 Menschen können in dem Rad ihre Runden drehen. Alles, was mit Elektronik an dem Riesenrad zu tun hat, kommt von Siemens: die komplette Antriebstechnik mit Motoren, die Steuerungstechnik mit Simatic S7 und die Niederspannungs-Energieverteilung. Der Bau von Karussell-Anlagen ist ein Spezialgeschäft, für das Techniker und Inbetriebsetzer ein umfangreiches Know-how besitzen müssen, um einen sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb sicher zu stellen.

Riesenrad unterwegs

Das Riesenrad kann an jedem Ort der Welt aufgestellt und dann samt Sockel wieder demontiert werden. Andere Riesenräder, wie das „London Eye“ mit einer Höhe von 135 Metern oder das „Singapore Flyer“ mit 165 Metern, sind zwar größer aber im Gegensatz zu R80XL fest verbaut und zumindest in der Horizontalen unbeweglich. Von München wird das Rad in Kürze nach Mexiko übersiedeln. Gleichzeitig planen die Väter des Riesenrades den Bau weiterer Räder. Zwei R80XL sind bereits in Produktion und sollen Ende 2013 beziehungsweise Anfang 2014 ausgeliefert werden. Vorher wird das R80XL aber erst noch im Guinnessbuch der Rekorde verewigt.

3 Kommentare

Wahnsinn!

Mit dem Lonon Eye bin ich schon gefahren! Aber ob so ein "transportables" Riesenrad auch so sicher ist??

Genial

Wie lange braucht man um es auf-bzw abzubauen?? Gibts da einen Tourplan?

Aufbau

Hallo Kleeblatt, der Aufbau von diesem Riesenrad ist ziemlich aufwändig! Damit es sicher in Betrieb gehen kann, muss 3-4 Wochen am Aufbau gearbeitet werden. Das ist auch der Grund, warum es keinen richtigen "Tourplan" gibt. Der mexikanische Auftraggeber lässt es in Kürze nach Mexiko transportieren, was dann damit passiert ist noch nicht bekannt.
hitech, Mo, 21. Jänner 2013
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