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von Siemens Österreich

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hi!future
Mit Junelight Stromnetze stabilisieren und Kosten sparen.

5 Gründe für einen intelligenten Stromspeicher

2 Min. Lesezeit
hi!future
06. Juni 2019
So bringt Junelight die Energiewende voran.

Der wachsende Ausbau volatiler Energiequellen stellt die Stromversorgung in puncto Stabilität vor große Herausforderungen: Denn Sonne und Wind produzieren nicht nach Bedarf, sondern nach Wetterlage. Das belastet die Stromnetze, bremst den Ausbau der Erneuerbaren und verursacht hohe Kosten. Ein Stromspeicher im eigenen Haus schafft Abhilfe. 5 Gründe, wie Junelight als intelligente Smart Battery die Energiewende voranbringt:

1. Der Bedarf an herkömmlichen Energiequellen wird reduziert.

Intelligente Stromspeicher optimieren prognosebasiert Be- und Entladevorgänge und maximieren so den Eigenverbrauch mit sauberem Solarstrom. So können beispielsweise durch vorausschauendes Laden abregelungsbedingte Ertragsverluste reduziert und das maximale Produktionspotential der Solaranlage ausgeschöpft werden. Auch die intelligente Steuerung von Verbrauchsgeräten, wie Wärmepumpe und Elektroauto, ist möglich. Im Ergebnis wird dann also nicht nur weniger Strom aus dem Netz benötigt, sondern auch noch der Verbrauch von Heizöl und Kraftstoffen reduziert. 

2. Die Stromversorgung wird stabiler.

Die Sonne hat ihre größte Kraft zur Mittagszeit, während der höchste Verbrauch am Morgen und am Abend stattfindet. Dadurch kommt es mit stärkerem PV-Ausbau auch regelmäßig zu Produktionsüberschüssen, die dann in die Verteilnetze drücken und ihre Stabilität gefährden. Kritisch wird es auch, wenn das Stromangebot im Netz den Bedarf nicht decken kann. 

Mit einem Stromspeicher können Erzeugung und Verbrauch zeitlich entkoppelt werden. Einspeisespitzen können so gekappt und das lokale Verteilnetz entlastet werden. Gleichzeitig kann bei einer Unterdeckung der Stromüberschuss dem Energiemarkt bereitgestellt werden. So werden netzdienliche Systemdienstleistungen erbracht und die Wahrscheinlichkeit von Stromausfällen reduziert. 

3. Ein höherer PV-Ausbau wird ermöglicht.

Um das in Paris beschlossene Klimaschutzziel einer Temperaturerhöhung von maximal 1,5 °C zu erreichen, wurde in Österreich u.a. das „100.000-Dächer-Programm“ ins Leben gerufen, das den PV-Ausbau auf 15 GWp (p=peak) bis 2030 sicherstellen soll. Ein solcher Ausbau der PV-Leistung ist allerdings aufgrund der Belastung durch die damit einhergehenden Einspeisespitzen für die Verteilnetze problematisch. Die Kappung von Einspeisespitzen durch den Einsatz von Stromspeichern ist somit also auch eine Maßnahme zur Realisierung höherer PV-Ausbauziele. Insbesondere, wenn die Einspeisegrenzen durch die flexibleren Speichermöglichkeiten mittels Sektorenkopplung weiter reduziert werden können.

4. Stromspeicher helfen, den teueren Ausbau der Verteilernetze zu vermeiden.

Mit der Entlastung der Netze durch Stromspeicher können gerade auf Ebene der Verteilnetze trotz wachsendem PV-Zubau hohe Ausbaukosten minimiert werden. So helft Junelight dabei, die Kosten der Energiewende gering und Strompreise bezahlbar zu halten.

5. Die Kosten und der Einsatzbedarf konventioneller Kraftwerke werden reduziert.

Ein intelligenter Stromspeicher vermeidet nicht nur, dass die überschüssige Energie, die von der PV-Anlage produziert wird, ungenutzt verloren geht. Vielmehr leistet er auch einen systemischen Beitrag: Denn die Nutzung dieser zusätzlichen Energie verringert einerseits den Einsatz und damit auch die variablen Kosten (Arbitragewert) wie auch die vorzuhaltende gesicherte Leistung anderer, meist konventioneller, Kraftwerke (Kapazitätswert).