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Siemens unterstützt Bolivien dabei, den Zugang zu elektrischer Energie für die Bevölkerung und die wachsende Wirtschaft zu verbessern und hilft drei Kraft-Wärme-Kooplungskraftwerke erheblich zu erweitern.

Power für Bolivien

2 Min. Lesezeit
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18. September 2018
Energie von Siemens treibt Wirtschaft und Stromversorgung in Bolivien voran.

Insgesamt hat Siemens 14 Gasturbinen SGT-800,11 Dampfturbinen vom Typ SST-400 mit Kondensatoren, 22 Dampfgeneratoren, das Mess- und Regelsystem SPPA-T3000, 25 elektrische Generatoren und 25 Transformatoren an drei verschiedene Kraftwerksstandorte in Bolivien geliefert. Die Ausrüstung ist über Land, Luft und Meer aus Schweden, China, Deutschland, Italien, Indonesien, Vietnam und dem benachbarten Brasilien eingetroffen und hat dabei Tausende von Kilometern zurückgelegt. Siemens unterstützt Bolivien damit, eine zuverlässige Energieversorgung für die Bevölkerung des Landes zu schaffen und eine Grundlage für zukunftige Exporte zu legen. Tatsächlich verdoppelt sich die Stromerzeugung in Bolivien fast: von 8,7 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2014 auf 14,2 TWh im Jahr 2026. Bis 2025 können sich Boliviens geplante Stromexporte auf diesem Weg  an den inländischen Bedarf anpassen und dies im Einklang mit dem höchsten Ziel des Landes, die Energiehoheit von Südamerika zu werden und die angrenzenden Länder zu versorgen.

  • Siemens
  • Von Norrköping, Schweden in die weite Welt.
    Siemens
    Von Norrköping, Schweden in die weite Welt.
  • Ein Container mit der SGT-800 Gasturbine wird auf ein Frachtschiff verladen.
    Siemens
    Ein Container mit der SGT-800 Gasturbine wird auf ein Frachtschiff verladen.
  • Das weltgrößte Flugzeug, die Antonov 225, nimmt die Durchlauf-Dampfgeneratoren mit auf Reisen.
    Siemens
    Das weltgrößte Flugzeug, die Antonov 225, nimmt die Durchlauf-Dampfgeneratoren mit auf Reisen.
  • Siemens

Der Weg nach Bolivien

In den letzten Monaten wurden dafür Kraftwerksausrüstungen aus drei Kontinenten nach Bolivien transportiert. Rund 400 Schwerlasttransporte legten dabei tausende von Kilometern über den Atlantik und den Pazifischen Ozean zurück, überquerten die Anden, trotzten extremen Wetterbedingungen und rauem Gelände. Die Logistik stellte sich als Herausforderung heraus, denn die Standorte der drei Kraftwerke sind schwer zu erreichen. Die ersten Turbinen wurden von Norrköping in Schweden über die Meere nach Chile verschifft, von wo aus sie auf Lastwägen verladen und über die Anden zu ihren Bestimmungsorten transportiert wurden. Dabei erreichte die Route eine Höhe von 4.680 Metern. Noch höher hinauf ging es für die sechs vertikalen Durchlauf-Dampfgeneratoren für das Entre Rios Kraftwerk. Das weltgrößte Flugzeug – die Antonov 225 – nahm die jeweils 150 Tonnen schweren Einzelmodule auf insgesamt 12 Flüge von Chile nach Bolivien mit.

Die Logistik für dieses Megaprojekt wurde von Experten in Wien koordiniert und bewältigt.  Auch die gesamte Projektabwicklung inklusive Projektmanagement und Engineering wird von Siemens Österreich verantwortet.