Weißes Gerät mit Steckern
Das intelligente Fiber-Sensing-System besteht aus lokalen Signalverarbeitungseinheiten, die Hardware, Steuerungssoftware und die KI-Algorithmen enthalten.
Energie
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Sichere Pipelines

System von Siemens Österreich bietet kosteneffiziente Überwachungsmöglichkeit von Pipelines mithilfe von KI.

Eine der zentralen Anforderungen, die Pipelinebetreiber weltweit erfüllen müssen, ist der unter allen Umständen sichere Betrieb der unterirdischen Rohrleitungen. Immer häufiger kommt es jedoch zu Sicherheitsvorfällen oder Bedrohungen, die den störungsfreien Betrieb der Infrastruktur gefährden. Die Europäische Union beispielsweise hat auf diese Entwicklung bereits mit Maßnahmen reagiert, mithilfe derer höhere Sicherheitsstandards etabliert werden sollen. 
Eine besondere Herausforderung für die Betreiber stellt die Integrität unterirdisch geführter Pipelines dar. Grabungsarbeiten, seismische Verwerfungen und andere außergewöhnliche Belastungen sind eine erhebliche potenzielle Gefahr für Erdöl- und Erdgasleitungen. Darüber hinaus kommt es speziell in entlegenen Regionen der Welt immer wieder zu illegalen Entnahmen. Um all diese Gefahren abwenden zu können, treffen Pipeline-Betreiber aufwendige Sicherheitsvorkehrungen.

Genau hier setzt das von Siemens Österreich entwickelte System SIPIPE MON FOS (Monitoring Fiber Optic Sensing) an. Dieses System arbeitet mit der patentierten Siemens Virtual Microphone Technology – einer neuen Generation von Distributed Acoustic Sensing, die Glasfaserleitungen, die in der Regel bereits für Kommunikation und Automatisierung entlang der Pipelines verlegt sind, als virtuelle Schwingungs- und Erschütterungssensoren benutzt.

Gezeichneter Bagger auf grauem Untergrund mit Wellen
SIPIPE MON FOS überwacht Pipelines mittels Lichtwellenleiter und detektiert geringste Erschütterungen oder Belastungen.

Positiver Probebetrieb

Mit SIPIPE MON FOS bietet Siemens Pipelinebetreibern eine Out-of-the-Box-Lösung zur Überwachung ihrer kritischen Infrastruktur an. Die Kombination aus führender Sensortechnologie und künstlicher Intelligenz ermöglicht ein in Betrieb und Wartung hochgradig kosteneffizientes System zur effektiven Erhöhung der Sicherheit von Pipelines.

Ein eineinhalbjähriger Probebetrieb von SIPIPE MON FOS an der West-Austria-Gasleitung (WAG) der Gas Connect Austria, die für den Betrieb und die Errichtung von Erdgas-Hochdruckleitungen in Österreich verantwortlich ist, hat positive Ergebnisse gebracht.

Mehr über das System SIPIPE MON FOS und ein Interview mit dem CTO von Gas Connect Austria, Erich Lugbauer, können Sie in hi!tech 1/20 lesen.

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