IM2018040455EM_300dpi
Der neue Sensformer schlägt die Brücke zwischen Physik und Informationstechnik und stattet Transformatoren mit digitaler Intelligenz aus – unabhängig von Produktklasse, Größe und Bemessungsdaten.
Energie
1 min

Transformator: The next generation

Die Transformatoren der nächsten Generation sind mit digitaler Intelligenz ausgestattet.

Transformatoren sind an jedem kritischen Knotenpunkt des Energienetzes positioniert und sind sowohl elektrischer als auch physischer Belastung ausgesetzt. Ohne umfassendes Überwachungsgerät bleibt ihr tatsächlicher Status normalerweise unbekannt: Siemens stellt sein komplettes Transformatoren-Portfolio seit Juni 2018 auf Sensformer um. Die Transformatoren der nächsten Generation sind mit digitaler Intelligenz ausgestattet und haben eine Konnektivitätsfunktion, die einen definierten Satz von Daten misst. Mit einer drahtlosen Verbindung und Datenanalyse-App werden die Transformator- und Netzdaten transparent. Die Daten ermöglichen Rückschlüsse auf den Status der Einheiten und des Stromnetzes. Frühzeitige Meldungen über den Status des Transformators und über mögliche Probleme bieten die Möglichkeit, vorausschauend zu agieren. Ein Sensformer enthält die notwendigen Sensoren zur Eingabe der wichtigsten Betriebsparameter – wie Ölstand, Temperatur, Unterspannungs-Wicklungsstrom und GPS-Positionierung.

Echtzeitmessungen mit MindSphere

Alle Sensformer werden mit einem IoT (Internet of Things)-Gateway ausgestattet, um eine direkte Echtzeitmessung von Ölfüllstand, Höchsttemperatur der Ölfüllung, Wicklungsstrom der Niederspannungsseite und GPS-Standort zu ermöglichen. Jeder Betreiber erhält Zugang zu einer cloudbasierten Plattform-Applikation, die die erfassten Daten visualisiert und Rückschlüsse auf den Zustand des Transformators und seine Leistung auf den verschiedenen Spannungsniveaus ermöglicht. Wenn die Betreiber den genauen Status ihrer Transformatoren kennen, können sie sich den gegebenen Herausforderungen stellen, so zum Beispiel der Integration des zunehmenden Anteils erneuerbarer Energien und verteilter Energieerzeugung in das Stromnetz bei gleichzeitig möglichst wirtschaftlichem Netzbetrieb. In einem nächsten Schritt werden in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess mit den Kunden verschiedene Zusammenstellungen von Softwareanwendungen und Apps entstehen, die genau auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Mit MindSphere bietet Siemens ein cloudbasiertes, offenes Betriebssystem für die Entwicklung dieser Applikationen an, das die digitalen Welt verbindet, indem leistungsstarke Applikationen und digitale Dienste ermöglicht werden.

Meistgelesene Artikel
Energie
8 min

Power für Bolivien

Energie von Siemens treibt Wirtschaft und Stromversorgung in Bolivien voran.

Insgesamt hat Siemens 14 Gasturbinen SGT-800,11 Dampfturbinen vom Typ SST-400 mit Kondensatoren, 22 Dampfgeneratoren, das Mess- und Regelsystem SPPA-T3000, 25 elektrische Generatoren und 25 Transformatoren an drei verschiedene Kraftwerksstandorte in Bolivien geliefert.

Weiterlesen
Mobilität
8 min

Formel 1 nach neuen Regeln

Weltmeisterauto von Infiniti Red Bull Racing mit Siemens PLM-Software entwickelt

Zeit und Zuverlässigkeit sind im Renngeschäft ausschlaggebend für den Erfolg. Minimale Änderungen in der Konstruktion beeinflussen das Fahrverhalten.

Seit 2014 können die Ingenieure von

Weiterlesen
Energie
8 min

Power für Bolivien

Energie von Siemens treibt Wirtschaft und Stromversorgung in Bolivien voran.

Insgesamt hat Siemens 14 Gasturbinen SGT-800,11 Dampfturbinen vom Typ SST-400 mit Kondensatoren, 22 Dampfgeneratoren, das Mess- und Regelsystem SPPA-T3000, 25 elektrische Generatoren und 25 Transformatoren an drei verschiedene Kraftwerksstandorte in Bolivien geliefert.

Weiterlesen
Energie
8 min

Power für Bolivien

Energie von Siemens treibt Wirtschaft und Stromversorgung in Bolivien voran.

Insgesamt hat Siemens 14 Gasturbinen SGT-800,11 Dampfturbinen vom Typ SST-400 mit Kondensatoren, 22 Dampfgeneratoren, das Mess- und Regelsystem SPPA-T3000, 25 elektrische Generatoren und 25 Transformatoren an drei verschiedene Kraftwerksstandorte in Bolivien geliefert.

Weiterlesen