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BIM konzentriert sich darauf, dass das gesamte Gebäude zuerst an einem Computer entworfen wird und in Folge anhand eines virtuellen Modells simuliert, geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden kann.

Digitaler Gebäudezwilling

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10. Oktober 2018
Mit Building Information Modeling Gebäude effizient planen, errichten und betreiben.

Die Zukunft der Baubranche ist digital – und basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Teilnehmer vernetzt. Siemens treibt mit einem umfassenden Portfolio, modernsten Technologien und fundiertem Fachwissen die Digitalisierung von Gebäuden voran. Das Resultat: klare Strukturen, effiziente Prozesse, geringere Kosten, kein Informationsverlust und eine höhere Qualität über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Mit durchgehend verbauten Sensoren und einer umfassenden Analyse der dadurch gesammelten Daten können Gebäude intelligent auf ihre Umgebung reagieren und diese Vorteile langfristig in Verbindung mit anderen Gebäuden und Infrastrukturen einsetzen. Die sogenannte Building-Information-Modeling(BIM)-Methode konzentriert sich darauf, dass das gesamte Gebäude zuerst an einem Computer entworfen wird und in Folge anhand eines virtuellen Modells simuliert, geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden kann.

  • Siemens

Gebäude als Datenquelle im Internet of Things

BIM ist also der digitale 3D-Zwilling eines Gebäudes, der in Verbindung mit dem InternetofThings (IoT) in der Nutzungsphase von Gebäuden u.a. zeigt, in welchem Zustand sich die einzelnen Gewerke befinden, oder wo sich Menschen im Gebäude aufhalten und dementsprechend Kühlung und Lüftung von Räumen ein- oder ausgeschalteten werden können. 

Durch IoT-Technologien können alle Live-Daten von Gebäuden gesammelt und die „Sprache“ von Gebäuden verstanden werden – und diese haben viel zu sagen. Über 500 Megabyte an Daten werden von einem typischen Bürogebäude pro Tag übermittelt. Die Analyse der Daten erfolgt in Echtzeit, sodass die Leistung gesteuert und optimiert werden kann – nebenbei lernt das Gebäude kontinuierlich und schafft ideale Komfortbedingungen für die Gebäudenutzer. Die dadurch erzielbare Kostenersparnis ist enorm. Außerdem kann BIM zeigen, wo Gebrechen im Gebäude aufgetreten sind oder sich solche anbahnen. Der digitale Zwilling hilft also die Betriebskosten zu senken und gleichzeitig den Komfort für die Gebäudenutzer zu erhöhen.