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von Siemens Österreich

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Das Bürogebäude der Zukunft ist nachhaltig und mobil.

Intelligentes Büro für schlaue Köpfe

1 Min. Lesezeit
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21. Mai 2019
Das Bürohaus der Zukunft steht in St. Pölten und ist dank smarter Gebäudetechnik ressourcenschonend und effizient.

Die Siemens-Niederlassung in Niederösterreich kann sich über ein neues Bürogebäude freuen. Am Gelände der Salzer-Gruppe in St. Pölten hat Siemens gemeinsam mit der TOSACO GmbH und in Kooperation mit Lukas Lang Building Technologies die topmoderne Immobilie errichtet. Neben der Funktion als Mieter, war Siemens auch maßgeblich am technischen Innenleben des Hauses beteiligt.

Zentrale Steuerung, individuelle Anpassung

Das Bürohaus am St. Pöltner Salzer-Areal ist ein Musterbeispiel für Siemens-Gebäudetechnik. Die Elektro- sowie die Heizungs-, Kälte-, und Lüftungsinstallation kommen aus dem Hause Siemens. Ebenso die Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie die gesamte Brandmelde- und Sicherheitstechnik. Das Herzstück bildet das „Desigo Room Automation System“, das eine einheitliche Steuerungsstrategie für alle Klimaelemente schafft. Die gesamte Haustechnik wird zentral gesteuert – das bringt enorme Erleichterungen für den Gebäudeverwalter. Jeder Raum kann individuell gesteuert und an den Nutzer angepasst werden. Die Raumtemperatur ist genauso einstellbar wie Lüftung oder Beleuchtung.  Alle Bedienelemente, die die Gebäudetechnik ausmachen, können auch über eine Webplattform geregelt werden. Das macht Wartungsarbeiten aus der Ferne einfacher, günstiger und effizienter. Dank offener Schnittstellen ist auch eine komfortable Instandhaltung jederzeit möglich.

Intelligentes Baukastensystem

Fast noch innovativer als das Innenleben, ist der Außenauftritt des Gebäudes. Naturmaterialien wie Holz geben der Immobilie ein natürliches Aussehen. Das Haus kann wachsen und auch seine Form ändern, je nach Platzbedarf. Dank des intelligenten Baukastensystems der Lukas Lang Building Technologies werden die fertigen Bauteile direkt auf der Baustelle zusammengestellt und nur an den nötigen Stellen mit Stahlteilen verstärkt. Man kann die Verbindungen zwischen den Teilen jederzeit wieder lösen und weitere Teile und Stockwerke hinzufügen oder abbauen. Einzelne Teile können auch an einem anderen Ort wieder aufgebaut oder aber stofflich verwertet und entsorgt werden.