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Bis Februar 2020 werden die Sicherheitssysteme modernisiert.

Sicher gesund

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24. Oktober 2019
Modernisierte Sicherheitssysteme für die Tirol Kliniken bieten innovative Lösungen

Mit vier Krankenhäusern, einem Ausbildungszentrum und über einer Million ambulanter und 115.000 stationärer Patienten pro Jahr sind die Tirol Kliniken die größte Krankenhausvereinigung in Tirol. Sicherheit ist die wichtige Basis, um effizient und beruhigt im Krankenhaus arbeiten und gesunden zu können. Hier liegt die Herausforderung darin, die unterschiedlichen technischen Anlagen und Systeme individuell zu überwachen, bedienen und zu warten – immerhin sind bis zu 100 verschiedene medizin- und gebäudetechnische Anlagen sowie Systeme in einem Großkrankenhaus täglich in Betrieb.

Während der Projektlaufzeit von sieben Monaten werden bis Februar 2020 alle vier Krankenhäuser der Tirol Kliniken sowie das Ausbildungszentrum mit dem Physical Security Information Management (PSIM) System WinGuard SiControl X4 ausgestattet. Der große Vorteil: Bestehende Security Systeme können einfach integriert werden, beispielsweise das Brandschutz-System, die Zutrittskontrolle oder das Videosystem, welches rundum erneuert wird. Das senkt die Kosten und erleichtert die Wartung. Die einheitliche Bedienung aller Gewerke über die grafische Oberfläche des PSIM und die gestützte Bedienerführung mithilfe von dynamischen Workflows im Managementsystem vereinfachen die Bedienung. Die Gewerke interagieren durch die tiefe Integration in das PSIM miteinander.

  • Bis Februar 2020 werden die Sicherheitssysteme aller vier Krankenhäuser sowie des Ausbildungszentrums modernisiert.
    Die Fotografen
    Bis Februar 2020 werden die Sicherheitssysteme aller vier Krankenhäuser sowie des Ausbildungszentrums modernisiert.

Insgesamt werden über 36.000 Melder von Brandmeldeanlagen, 470 Kameras mit Video-Management-Software, 1.900 Datenpunkte der Zutrittskontrolle und ca. 5.000 Datenpunkte von anderen Systemen (zum Beispiel Tresoranlagen, Störmeldungen oder Liftanlagen) verbaut. Es erfolgt eine Anbindung an einen Alarmserver zur Abarbeitung von Eskalationen im Ernstfall, aber auch zur automatischen Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion der Aufzugsnotrufe. Aufgrund der fast täglichen Umbauten müssen die Brandschutzpläne tagesaktuell in das PSIM eingebracht werden. Um dies reibungslos zu bewerkstelligen, bietet das PSIM eine perfekte CAD-Integration zur automatischen Übernahme der Brandmelder, gestützt durch eine ausgeklügelte Tool-Landschaft, welche zusätzliche Prüfmechanismen beispielsweise auf Plausibilität des Datenbestandes bietet.