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Für das Projekt Nordkettenbahnen Innsbruck wurden insgesamt vier Brandmeldezentralen in den Bahnstationen Congress, Hungerburg Tal, Seegrube und Hafelekar installiert.

Sicher von der Stadt auf den Berg

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15. März 2018
Brandschutz für die Nordkettenbahnen ermöglicht den Gästen eine sichere Fahrt in die Tiroler Bergwelt.

Innsbruck – die "Hauptstadt der Alpen". Nirgendwo sonst liegt die Grenze zwischen urbanem Raum und rauer Bergwelt so nah beinander: In nur 20 Minuten gelangt man vom Innsbrucker Stadtzentrum in den größten Naturpark Österreichs.
Von der Innsbrucker Altstadt führt die moderne Hungerburgbahn in nur wenigen Minuten auf die Hungerburg. Wenige Meter von dort entfernt befindet sich die Talstation der Seegrubenbahn. Die Seegrube, in 1.905 Metern Höhe, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Bergsportler, Mountainbiker, Kletterbegeisterte und Genießer. Dort eröffnet sich ein Ausblick auf das gesamte mittlere Inntal, die Stubaier und Zillertaler Alpen sowie über das Wipptal. Für den absoluten Aussichtshöhepunkt geht es mit der Bahn weiter auf das 2.256 Meter hohe Hafelekar.  Ein einzigartiger Blick auf die Tiroler Landeshauptstadt und die wunderschöne Naturlandschaft des Alpenpark Karwendel ist garantiert. Um für ausreichend Sicherheit am Weg in hochalpines Gelände zu sorgen und den Gästen eine gefahrlose Fahrt zu ermöglichen, hat Siemens Building Technologies moderne Brandschutzmaßnahmen umgesetzt.

Alpine Vernetzung

Für das Projekt Nordkettenbahnen Innsbruck wurden insgesamt vier Brandmeldezentralen in den Bahnstationen Congress, Hungerburg Tal, Seegrube und Hafelekar installiert. Aufgrund der Entfernungen wurde erstmalig eine Vernetzung über das kundeneigene Netzwerk realisiert, so ist eine gegenseitige Bedienung aus den verschiedenen Stationen ermöglicht. Im gesamten Areal sind rund 350 Brandmelder verbaut, welche sich auf einer Seehöhe von 590 – 2.256 Metern befinden. Die beiden Standseilbahngarnituren werden mittels Rauchansaugsystem überwacht und Alarm- bzw. Störmeldungen an die Brandmeldezentrale (auch während der Fahrt) weitergeleitet. Von jeder Brandmeldezentrale gibt es eine Alarmweiterleitung zur Leitstelle Tirol. Über Feuerwehrschlüsselkästen und Feuerwehrbedienfelder ist eine Alarmabarbeitung möglich.

  • Günther Egger