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von Siemens Österreich

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Modernste Gebäudetechnik sorgt für höchsten Komfort beim Konzert.

Sinfonie aus Gebäudetechnik und Kultur

2 Min. Lesezeit
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06. Februar 2019
Das neue Haus der Musik in Innsbruck beinhaltet jede Menge Siemens-Technik – vom Brandschutz bis zum Energie-Monitoring.

Nicht einmal drei Jahre dauerte der Bau des topmodernen Kulturgebäudes und Siemens Building Technologies war am Projekt maßgeblich beteiligt. Großes Ziel war hierbei, das Gebäude so energieeffizient und sicher wie möglich zu gestalten und es mit neuester Gebäudetechnik auszustatten. Dazu gehörte auch, auf Raumautomatisierung zu setzten, um die Energie genau dorthin schicken zu können, wo sie gerade am meisten gebraucht wird. So kann die optimale Energienutzung gewährleistet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Planung des Projekts war es, die natürlichen Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen und auch hier konnte Siemens überzeugen.

Smarte Regelungen

Alle 247 Räume des Kulturgebäudes werden nun intelligent gesteuert. Ebenfalls im Fokus des Projekts steht die einfache Bedienbarkeit der modernen Technik. Die perfekte Plattform hierfür bietet „Desigo CC“, die Gebäudemanagementplattform von Siemens Building Technologies. Das System kann nachvollziehen, wo gerade mehr Energie benötigt wird und dann effizienzsteigernde Maßnahmen im Betrieb setzen. Über den Siemens Navigator werden dafür jedes Jahr 407 Datenpunkte gemonitort. Auch die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter wird dank der modernen Technik maßgeblich verbessert. 301 Brandschutzkappen und neun Brandrauchventilatoren werden von dem System über innovative Ringbustechnologie geregelt.

Sonderlösung für die optimale Temperatur

Eine besondere Herausforderung in der Planung stellte die ideale Temperaturregelung dar. Vor allem im Konzertbetrieb ist es wichtig, genaue Parameter einzuhalten. Es darf nie Zugluft herrschen und es dürfen zu keiner Zeit Strömungsgeräusche auftreten. Siemens-Ingenieure haben sich hierfür eine Sonderlösung einfallen lassen: während den Pausen wird voll gelüftet. Das bedeutet, dass Luft mit bis zu zwölf Grad in den Raum geleitet wird, um den Raum in den Pausen wieder in den optimalen Zustand zu bringen. Ziel ist es, die Raumtemperatur immer auf 21 Grad mit minimaler Toleranz zu halten.

Im Haus der Musik in Innsbruck finden insgesamt elf kulturelle Institutionen auf 6.350 Quadratmetern Platz: neben dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und den Kammerspielen beispielsweise, auch Teile des Landeskonservatoriums, des Tiroler Landestheaters Innsbruck sowie dem Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck.