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Siemens zeigt auf der Anuga FoodTec in Köln die digitale Wertschöpfungskette für die Back- und Süßwarenindustrie.
Industrie
2 min

Digitale Backindustrie

Innovative Digitalisierungslösungen steigern Flexibilität und Produktivität in der Back- und Süßwarenindustrie.

Die sich schnell verändernden Konsumentenansprüche fordern Unternehmen zunehmend heraus, individualisierte Produkte in kürzester Zeit und optimaler, gleichbleibender Qualität zu produzieren. Der Schlüssel hierfür ist die Digitalisierung. So können Unternehmen in einer komplett virtuellen Umgebung auf Basis eines "digitalen Zwillings" Produkte, Produktionsprozesse und Anlagen simulieren, testen und optimieren.
Auf der internationalen Leitmesse für die Lebensmittelproduktion Anuga FoodTec in Köln zeigt Siemens unter dem Motto "Discover the value of the Digital Enterprise the bakery industry" wie Industriebetriebe jeder Größe vom digitalen Wandel profitieren können - von der digitalen Wertschöpfungskette im Engineering-Prozess bis zur Integration von Maschinen in die Linie.
Anhand von Beispielen aus der Nahrungsmittel-Branche wird am Messestand greifbar, wie die Digitalisierung die Flexibilität steigert sowie kundenspezifische und individualisierte Produkte auch in Massen hergestellt werden können. Zudem erfahren Besucher mehr über Energiemanagement, Manufacturing Operations Management und Security. Darüber hinaus zeigt Siemens, wie Anwender mit dem digitalen Zwilling eines Produktes, einer Maschine oder einer gesamten Anlage Mehrwert generieren können. So werden bei der Erstellung eines neuen Rezeptes für ein neues Produkt die Daten über die Inhaltsstoffe unmittelbar auf das Label übertragen – unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben. Möglich wird dies durch die gemeinsame Datenplattform Teamcenter. Mit dem digitalen Zwilling der Anlage können auch Veränderungen an der Anlage und deren Einfluss auf die Produktionskapazitäten getestet werden. Damit kann die Lebensmittelindustrie, wie generell alle Branchen der Fertigungs- und die Prozessindustrie, ihre Innovationsgeschwindigkeit und Produktivität deutlich erhöhen und Geschäftsmodelle für sich neu definieren. Auch Maschinen- und Anlagenbauer profitieren von den Vorteilen dieser Entwicklung und können diese an ihre Kunden weitergeben.

Für eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen

Auf der Anuga zeigt Siemens zudem, wie Unternehmen mit Digitalisierungslösungen flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen wie die wachsende Vielfalt an Geschmacksrichtungen reagieren können. Dies reicht beispielsweise von der Lebensmittelverarbeitung bis hin zur Verpackung, Etikettierung und Abfüllung. So können Messebesucher selbst entdecken, wie individuell Schokoladenriegel produziert werden können. Die Möglichkeiten der Digitalisierung erlauben es den Konsumenten, Produkte und Verpackungen nach ihrem Geschmack zu gestalten. Dies zeigt Siemens am Beispiel der Schokoladenverarbeitung – von der Produktidee über die eigentliche Herstellung sowie vom Abfüllen bis zum Verpacken und Etikettieren mit durchgängiger Automatisierung und Datennutzung. Digitale Zwillinge der Produkte, Anlagen und Fertigungslinien werden mit spezieller Software simuliert und optimiert. Diesen Ablauf bildet Siemens mit mehreren Stationen auf der Messe ab. Zusätzlich erfahren die Messebesucher, wie relevante KPIs (Key Performance Indicator) für die Fertigungslinie und den Prozessteil durch spezifische Apps auf Basis des cloudbasierten, offenen IoT-Betriebssystems MindSphere dargestellt und bewertet werden.
Weitere Informationen:
Siemens auf der Anuga FoodTec
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