Der Blog zum Innovationsmagazin
von Siemens Österreich

0%
hi!biz
Betreiber industrieller Kommunikationsnetzwerke müssen angesichts der immer stärkeren Vernetzung von Office- und Automatisierungsnetzwerken zwingend auch dem Thema Security gerecht werden.

Security in industriellen Kommunikationsnetzwerken

2 Min. Lesezeit
hi!biz
24. Oktober 2018
Was in der klassischen IT-Welt nützlich ist, kann in der Industrie erheblichen Schaden anrichten – Artikelserie Teil 3.
In Teil 3 der Serie über „Industrielle Kommunikation“ geht es um das Thema Sicherheit. Dabei wird zwischen Safety, also der funktionalen Sicherheit, und Security, der Datensicherheit, unterschieden. Der Begriff Safety beschreibt dabei alle Funktionalitäten, die einerseits dem Schutz der Menschen, andererseits dem Schutz von Maschinen und Anlagen dienen. Im Notfall muss es möglich sein, einzelne Maschinen, Anlagensegmente oder ganze Anlagenkomplexe in einen sicheren Zustand zu überführen. Dazu ist eine unverzügliche und direkte Datenübertragung an die entscheidenden Steuerungselemente notwendig. Safety Signale müssen deshalb medienunabhängig und zuverlässig mit höchster Priorität übertragen werden. Mit Blick auf die Anlagenverfügbarkeit und den Schutz von Leib und Leben des Personals hat im industriellen Bereich Safety einen hohen Stellenwert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Safety erst durch Security, um die es im Folgenden geht, ermöglicht wird.

Fallstricke und Risiken vermeiden

Betreiber industrieller Kommunikationsnetzwerke müssen angesichts der immer stärkeren Vernetzung von Office- und Automatisierungsnetzwerken zwingend auch dem Thema Security gerecht werden. Gerade bei Security-Strategien stoßen Betreiber industrieller Kommunikationsnetzwerke aber immer wieder auf Fallstricke und Risiken. Denn was in Office-Netzwerken notwendig und nutzbringend ist, kann im industriellen Bereich erheblichen Schaden anrichten. Anti-Viren-Software, Updates oder Netzwerk-Analysen, die im Office-Bereich unerlässlich für die Stabilität des Netzwerks sind, können im industriellen Kommunikationsnetzwerk zu unvorhersehbaren Problemen und Inkompatibilitäten von Software oder Hardware führen. Des Weiteren können Virenschutzprogramme ungewollte Effekte auf die Kommunikation haben und sogar Anlagenstillstände oder ähnliche Probleme verursachen. Industrielle Anlagen benötigen daher ganzheitliche, abgestufte Sicherheitskonzepte, die sowohl den physikalischen Schutz der Anlage als auch Angriffe nicht autorisierter und nicht zugelassener Bediener oder betriebsfremder Personen abdecken und speziell auf die Anforderungen der Industrie zugeschnitten sind. Hier bietet Siemens mit „Defense in Depth“ ein vielschichtiges Security-Konzept, das bis in die Steuerungsebene greift, auf Basis der drei Säulen Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Schutz der Systemintegrität.

Im vierten Teil der Artikelserie „Industrielle Kommunikation“ lesen Sie, wie im Defense- in-Depth-Konzept die Verbindung industrieller Kommunikationsnetzwerke mit dem Unternehmensnetzwerk optimal gestaltet werden kann.

Weitere Informationen:
Als Partner der Industrie verfügt Siemens neben seinem umfassenden Portfolio an Netzwerkprodukten, Serviceleistungen und zertifizierten Trainings als Lösungsanbieter auch über langjährige Erfahrung und tiefgreifendes Know-how, um industrielle Netzwerklösungen zukunftsfähig zu konzeptionieren und umzusetzen – weltweit unterstützt von zertifizierten Siemens-Partnern mit fundiertem Branchen- und Expertenwissen. Siemens: Industrielle Netzwerke hi!tech: Digitalisierung und Netzwerke (Serie Teil 1) hi!tech: Der große Unterschied (Serie Teil 2)    
  • Vielen Dank für Ihre Nachricht, wir werden Ihre Anfrage so rasch als möglich beantworten.
  • * Pflichtfelder - bitte ausfüllen.

    Ich stimme zu, dass meine persönlichen Daten, nämlich Name, Email, Firma und Telefonnummer zum Zweck der Bearbeitung meiner Anfrage verarbeitet werden. Diese Zustimmung kann ich jederzeit per E-Mail an hitech.at@siemens.com widerrufen.