Der Blog zum Innovationsmagazin
von Siemens Österreich

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hi!future
Die Digitalisierung der Straße ist ein wesentlicher Bestandteil für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität.

Wohin geht die Fahrt ?

2 Min. Lesezeit
hi!future
12. April 2018
Im Verkehr von morgen ist alles aufeinander abgestimmt – für mehr Sicherheit und Umweltverträglichkeit.

Die Vision der Forscher: Durch die Kommunikation mit der Straße und der Verkehrsleitzentrale können Verkehrsteilnehmer Hindernisse wahrnehmen, bevor sie zu sehen sind – und vor allem, bevor sie zur Bedrohung werden. Das Ergebnis: vorausschauende, sichere und entspannte Autofahrer auf der einen Seite, und besser informierte Verkehrszentralen auf der anderen. „Car2X“ nennen die Experten den Informationsaustausch aller Verkehrsteilnehmer, wobei „Car“ nicht nur herkömmliche Pkw meint, sondern auch Lkw, Motorräder und Transporter. Das „X“ steht für andere Fahrzeuge, aber auch für die Verkehrsinfrastruktur, wie Ampeln oder Verkehrszeichen. In Wien laufen in einem Car2X-Projekt die Daten in der Verkehrsleitzentrale der ASFINAG zusammen, die das österreichische Autobahn- und Schnellstraßennetz betreibt. Dank vieler fleißiger Datenlieferanten kann hier auf einem Meer an Bildschirmen ständig die aktuelle Verkehrssituation beobachtet werden: Verkehrskameras senden Bilder, Sensoren messen die Wetter- und Straßensituation, auch aktuelle Abfahrtszeiten und Störungen des öffentlichen Nahverkehrs sowie Informationen zu freien Park-and-Ride-Parkplätzen gehen hier ein. All diese Daten werden genutzt, um den Verkehr sicherer und umweltfreundlicher zu machen.

Komfortabel und sicher unterwegs

Die Digitalisierung der Straße ist ein wesentlicher Bestandteil für Wirtschaftswachstum und Lebensqualität. Deshalb hat Siemens die Sitraffic ESCoS Vehicle2x-Technologie entwickelt: eine sichere kooperative Kommunikationstechnologie, die Vehikel aller Art mit der Verkehrsinfrastruktur verbindet. Vehicle2x ist ein Baustein des „Internet of Things“. Dadurch sind eine effizientere Verkehrssteuerung, deutliche Reduzierung von Unfällen und stärkere Reduzierung von Emissionen möglich.

Erste autonome Öffis in Wien

Mit dem ersten selbstfahrenden Elektrobus ab 2019 in der Seestadt Aspern nehmen die Wiener Linien die Forschungs- und Testtätigkeit des Projektkonsortiums „auto.Bus - Seestadt“, unter der Beteiligung von Siemens und anderer Partner, auf und setzten einen weiteren Schritt in Richtung autonomes Fahren im öffentlichen Verkehr. Das Gefährt soll in Zukunft Randbezirke besser mit Öffis anbinden. „Selbstfahrende Systeme können in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Verkehrs am dünn besiedelten Stadtrand werden. Wir verbessern mit unserer Technologie die Erreichbarkeit von U-Bahn und Straßenbahn, sorgen für besseren Verkehrsfluss und damit für eine höhere Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel. Die SmartCity-Initiative der Stadt Wien und von Siemens ist eine ideale Umgebung für diesen Piloteinsatz“, kommentiert Arnulf Wolfram, Leiter Mobility bei Siemens Österreich.